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P1050484Das größte Linux-Event 2015 in diesem Land (so Heise.de): die Chemnitzer Linux-Tage. Ist ja quasi um die Ecke! Also nix wie hin und so all den Projekte, die mir sonst nur als mehr oder minder flüchtige Webseiten vor den Augen vorbei flimmern, in Gestalt ihrer Macher- und AktivistInnen begegnen. Meine Auswahl aus dem vollgepackten Programm mag beliebig wirken bzw. einen roten Faden vermissen lassen. Aber keine der Veranstaltungen hat mich enttäuscht oder gelangweilt, und die Zusammenhänge ergaben sich oft in den Flurgesprächen bzw. zwischen den Ständen, an denen Debian, Ubuntu und Co. ihre Alternativen zum Internet der Großkonzerne und der Massenüberwachung präsentierten.

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[Eine Rezension von Torsten Bewernitz]

Der kleine Wissenschaftsverlag Offizin aus Hannover hat Aufmerksamkeit allein schon deswegen verdient, weil er sich mit der Gesamtausgabe der Schriften des dissidenten Marxisten Karl Korsch hervorgetan hat. Beachtenswert sind insbesondere auch die Publikationen des Politikwissenschaftlers Gregor Kritidis. Ich möchte diese Rezension nutzen, um auch auf dessen – leider teure, aber auch entsprechend umfangreiche – Dissertation „Linkssozialistische Opposition in der Ära Adenauer“ aufmerksam zu machen, die 2010 ganz zu Recht von der Rosa Luxemburg Stiftung mit deren Wissenschaftspreis ausgezeichnet wurde. Continue Reading »

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Foto2.3.2015Zweifellos kann nur begrüßt werden, dass viele Linke in Europa, in der EU und auch in Deutschland darüber nachdenken, wie sie ihren Freundinnen und Freunden, ihren Genossinnen und Genossen in Griechenland Unterstützung geben können. Besonders engagiert sich wie so oft Luciana Castellina: Sie analysiert und stellt klar, dass insbesondere die Linken in der EU gefordert sind, den Regierenden mit Syriza-Mandat zu Erfolg zu verhelfen. Continue Reading »

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“Joy Forever” refers to the false promise of a common happiness, constantly played out by the proponents of the creative class and creative economy – the very promise that since Romanticism has been ascribed to art itself, a vow which remains unfulfilled. The aim of F/SUW‘s publication is to scrutinize the false promises of distributed creativity as an ideology of cognitive capitalism. The authors devote themselves to critical examination of the structural links between art, creativity, labour and the creation of value under contemporary relations of production. Some of them do not stop at a critical diagnosis but go further, reflecting upon potential alternatives to the status quo.

The book covers more than the issues of a narrowly understood art world, despite the fact that it pays a lot of attention to them. Art is conceived here as a social lab, where innovative ways of organizing of labour, socializing both for labour and through labour, as well as different types of production, speculation, generation and accumulation and appropriation of value are experimented with and tested.

Autor_innen: Hans Abbing, Joanna Bednarek, Luc Boltanski, Isabelle Bruno, Neil Cummings, Diedrich Diederichsen, Freee Art Collective, Isabelle Graw, Alex Neumann, Precarious Workers Brigade, John Roberts, Gigi Roggero, Martha Rosler, Stevphen Shukaitis, Massimiliano Tomba, Marina Vishmidt.

PDF Version hier als PDF.

Herausgeber_innen: Free/Slow University of Warsaw, MayFly Books  and Bęc Zmiana Foundation. Die Druckversion ist u.a. über MayFly Books erhältlich.

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RosaHellblauFalle_kunstmann1918 schrieb „The Ladys Home Journal“, ein amerikanisches Frauenmagazin: „Die allgemein akzeptierte Regel ist Pink für den Jungen und Blau für das Mädchen. Das liegt daran, dass Pink stärker ist, während Blau feiner und eleganter ist“. Dieses Beispiel zeigt sehr gut, wie geschlechtliche Zuschreibungen (ebenso wie Körper- und Schönheitsnormen) sich im Laufe der Zeit verändern, mithin veränderbar sind.

Aber das Gegenteil ist heute der Fall: Im Freundeskreis und in den Medien wird viel über einen Backlash bei den Geschlechterrollen debattiert, gerade unter Kindern: Rosa Prinzessinnen, Sterne und ähnliches für die Mädchen, Actionfiguren und Roboter für die Jungs scheinen sich immer weiter auszubreiten. Schnerring/Verlan wollen mit ihrem Buch diesem Trend entgegenwirken. Ihre These lautet: Es gibt keine geschlechterneutrale Wirklichkeit, aber sehr wohl eine geschlechtergerechte Erziehung. Diese ist dringend notwendig, erfordert allerdings Knowhow.

Nützliches Knowhow geben die beiden, die selbst drei jüngere Kinder haben, auch wenn die gewählte Sprache teilweise etwas akademisch ist. Sie meinen, man kann sehr wohl Einfluss nehmen oder „Nein“ sagen. Sie geben zu bedenken, dass Kinder sich kaum „frei entscheiden“ können, wenn sie in Schule, Elternhaus, Medien und durch ihr Spielzeug von Klischees umgeben sind. Continue Reading »

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230_evropaMancher Bericht kommt spät, aber er kommt und er war schon lange fertig … Gemeint ist unser Bericht vom 4. EU-ExpertInnen-Gespräch in Belgrad. Dass er jetzt wirklich kommt, hat einfach damit zu tun, dass das 5. Gespräch konzipiert wird. Da soll es zum einen um die Frage gehen, wie sich die EU seit Beginn der globalen Finanz- und insbesondere der Eurokrise verändert hat. Zum zweiten interessieren die Szenarien weiterer EU-Entwicklung und zum dritten, was das für die Linken in Europa heißt.  More

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radioactive-400x320 Das Memorandum ist aus  der RLS-Arbeitsgruppe “Ukraine” hervorgegangen. Zu seiner Vorgeschichte gehören verschickte Fragebögen und geführte Interviews. Mit politisch und/oder wissenschaftlich Engagierten in verschiedenen EU-Ländern, in Russland, in der Ukraine, in den USA und in Kanada wurde kommuniziert. Die Herausforderung ist nun, das Memorandum als Diskussionsangebot zu nutzen, es fortzuschreiben und einen transnationalen Kommunikationszusammenhang zu schaffen.

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Hurrelmann_GenerationY_K1_140312.inddNach den Babyboomern (geboren 1955-1970) und der Generation X (geboren 1970-1985) hat das Feuilleton und die Jugendsoziologie nun die Generation Y ausgerufen. Diese Generation der derzeit ungefähr 18-30 Jährigen stellen der renommierte Jugendforscher Klaus Hurrelmann (geb. 1944) und der halb so alte Journalist Erik Albrecht in ihrem Buch vor. Sie werten vor allem Literatur bzw. bereits vorliegende Studien und Umfragen aus, Albrecht hat wohl auch Interviews geführt.

Quantitativ umfasst diese Generation ca. 12 Millionen Personen, also 15 Prozent der Gesamtbevölkerung, während die Babyboomer eineinhalb Mal so viele sind (der Peak war 1964, in diesem Jahr gab es 1,4 Millionen Geburten). Die Anzahl der über 65-Jährigen beträgt heute über 20 Millionen, ebenso die der unter 20-Jährigen. Die geringe Anzahl der Angehörigen der Y-er-Kohorte und ihr derzeitiger geringer Einfluss darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, so eine der zentralen Thesen des Buches, dass diese Generation auch irgendwann (verspätet) die Geschicke Deutschland entscheidend prägen wird. Zweitens, und weit wichtiger, werden die Bedürfnisse und Vorstellungen dieser Generation Bildung, Freizeit, Politik und vor allem Familie, Beruf und die gesamte Arbeitswelt verändern. Nicht zuletzt ist und war die Jugend schon immer ein Seismograph für anstehende Veränderungen. Continue Reading »

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Unserer Konferenz fällt zu, ein fatales Defizit in all den Mainstream-Feiern der Herbstereignisse ´89 zu schließen. Ausführlich wurden und werden gefeiert: der Gewinn individueller Freiheiten, Demokratie, Pluralismus, Rechtstaatlichkeit, betriebswirtschaftliche Effizienz und manches mehr. In das Lob solcher Seiten der Moderne kann eine vernünftige Linke nur einstimmen. Das Fehlen dieser Modernequalitäten hat dem Staatssozialismus das Genick gebrochen. Aber im offiziellen 25 Jahre-Trubel wurde meist vergessen zu vermerken, dass die Ostdeutschen in eine durch soziale Klüfte höchst ungleiche Verteilung der individuellen Freiheiten gerieten. Und dass die individuelle Freiheit nach einem Befund Frank Schirrmachers zum Moment der Verwandlung des Menschen in eine “Egomaschine” wird, die nur zwei Gene kennt, “eines für Egoismus und eines für Profit (und vielleicht noch ein drittes für Angst).” (140) Vergessen auch, dass die Demokratie durch die Übermacht transnationaler Unternehmen und internationaler Finanzimperien immer mehr ausgehöhlt wird. Dass die Rechtstaatlichkeit wachsende Ungerechtigkeit nicht ausschließt. Dass die Effizienz der Unternehmen eingebunden ist in die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen von Hunderten Millionen Menschen und kommenden Generationen. Und Deutschland hat wieder teil an Kriegen, die das Problem sind statt Probleme zu lösen. Weiterlesen

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Mit folgendem Beitrag beteiligte ich mich an der Konferenz »Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System«, die Ende der vergangenen Woche in Berlin stattfand:

Ich möchte vor dem Hintergrund des Sonderparteitages von SED/PDS und seiner Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR zwei aktuelle Bemerkungen machen. Die erste bezieht sich auf Joachim Gauck, die zweite auf den Begriff Unrechtsregime. Und da übernimmt meine Katze dann eine Schlüsselrolle. Weiterlesen im ND

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Lesenswerte Beiträge in Tageszeitungen gehen ja oft unter in dem Stapel Altpapier, auf dem sie im Tagesgeschäft landen. Das ist traurig, da viele Debatten entlang von Jahrestagen oder anderen Konjunkturankern immer wieder aufpoppen, das jedoch keine Garantie für steigende Qualität von Beiträgen in den Neuauflagen solcher Debatten bedeutet. Daher will ich hier schon mal für die sicherliche spätestens 2019 wiederkehrende Unrechtsstaats-Debatte festhalten, wie Stephan Ripplinger am 4.11.2014 im Neuen Deutschland argumentierte: Indem er den Begriff des Unrechtsstaats aus der trüben Moralsauce fischt, auf der er üblicherweise wie ein schuldzuweisendes Fettauge treibt, um ihn stattdessen wie einen analytischen Begriff zu benutzen. Der Effekt: Aus einem antikommunistisch-disziplinatorischen Moralbegriff wird ein rationales, herrschaftskritisches Analysewerkzeug. Der zentrale Absatz dieses begriffstransformatorischen Zaubertricks:

»Unrechtsstaat« ist fast ein Pleonasmus. Denn es muss einer nicht Thomas Hobbes gelesen haben, um zu wissen, dass sich Staaten in der Gewalt gründen und dann Gewalt ausüben, die sie »Recht« nennen. Dass dieses Recht von außen oder von unten wie Unrecht aussieht, sollte deshalb nicht überraschen. Also ist für seine Nutznießer ein »Rechtsstaat«, was für seine Opfer und für Dritte ein »Unrechtsstaat« sein kann.

Mittlerweile ist der Artikel auf den Seiten des ND in voller Länge nachlesbar.

 

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kurvenpfeilSeit September 2014 ist das Portal theoriekritik.ch online. Es ist ein Web-Forum, das zum Ziel hat, auf Debatten und Publikationen im linken Kontext hinzuweisen und deren politische Relevanz zu vermitteln.

Ausgangspunkte
Theoriekritik.ch geht von folgender Situationsanalyse aus:
a) Was die politische Theoriearbeit im linken Kontext der Schweiz angeht, ist die Situation von zwei divergierenden Einschätzungen geprägt. Die einen sprechen von einer durch die kapitalistischen Verhältnisse strukturell bedingten und in den Individuen psychologisch verankerten Theorieferne bis -feindlichkeit sowie einem daraus resultierenden theoretischen Informationsdefizit. Die anderen postulieren eine Korrumpierung von theoretischen Bemühungen durch die von den Massenmedien geprägten Rezeptionsstandards bzw. eine Anbiederung an ein sogenanntes Zielpublikum.
b) Aus diesem Dilemma resultiert oft eine implizite Verabschiedung des Nützlichkeitsanspruchs von Theorie und Kritik. Aber die zweckfreie Vertiefung in die Sache ist leider oft erkauft mit einem starken Hang zur Partikularität und Nischenbildung, vor allem im Rahmen des universitären, fachspezifischen Expertentums oder in politisch-aktivistischen Kreisen. Sichtbare Zeugen dieser Situation sind überspezifizierte Fachzeitschriften im universitären Rahmen sowie kleine und kleinste Zeitschriften im politischen Feld, die sich voneinander abgrenzen und aufeinander kaum Bezug nehmen. Continue Reading »

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Wir weisen gerne auf das Erscheinen der neuen Ausgabe von sub\urban hin. Sie ist ab sofort online zu lesen und herunterzuladen. Dieses Themenheft, das sich mit dem Nexus “Illegalität – Stadt – Polizei” beschäftigt, enthält neben zwei Aufsätzen eine Debatte um kritische Polizeiforschung, sowie einen vielfältigen Magazinteil und Rezensionen.
Das gesamte Magazin ist, wie auch die Ausgaben vorher, im Volltext frei zugänglich. Hier das Editorial und hier entlang zum PDF des gesamten Heftes.

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Die Welt verändert sich. Dieser Banalität wird kaum jemand widersprechen. Aber wie verändert sie sich eigentlich? Dieser Frage folgen nun schon seit vier Jahren die „EU-ExpertInnengespräche“ der RLS. WissenschaftlerInnen und BewegungsaktivistInnen aus Ländern innerhalb und außerhalb der EU diskutieren in diesem Jahr nun in Belgrad die Frage, ob und inwieweit das Modell „Kern und Peripherie“ ein geeignetes wissenschaftliches bzw. politisches Konzept ist, um die Realität der Beziehungen innerhalb der EU und der EU zu ihren Nachbarn zu fassen. Die Diskussionen der ersten beiden Tage machten schon deutlich, dass in dieser Frage Brisanz steckt. Die in Medien und auch im politischen Geschäft oft anzutreffenden kurzschlüssigen geographisch bestimmten Verortungen – der Kern liegt irgendwo um Deutschland herum und der Rest ist von diesem Kern abhängig – ist angesichts der Realitäten von Finanzialisierung und Transnationalisierung nicht mehr tragfähig. „Kern“ und „Peripherie“ haben sich verändert. Interessant dabei ist, dass im Unterschied etwa ähnlichen Debatten vor der Krise 2007ff. der Blick in die Geschichte einen deutlich gewachsenen Stellenwert hat. Die Analyse der Veränderungen und ihrer Wechselwirkungen bilden einen wesentlichen Teil der Diskussionen auf dem Workshop. Schnell werden dabei analytische und politisch-konzeptionelle Defizite sichtbar: Sind wir schon in der Lage, die Konsequenzen der Finanzialisierung hinreichend zu verstehen? Was bedeutet die Nationale Frage heute? Wie ist internationale Solidarität zu verstehen und vor allem zu realisieren? Vor allem der letztgenannte Punkt ruft immer wieder Nachdenklichkeit hervor: Zeigt doch die Diskussion, wie sehr sich die Probleme in Deutschland, in der Ukraine, in Frankreich, in Serbien, Kroatien, Slowenien, Russland usw. ähneln. Überall geht es um den Abbau von sozialen Rechten, um Privatisierung und Kommerzialisierung. Überall frisst sich die Finanzialisierung in das alltägliche Leben hinein – und überall sehen wir letztlich weitgehend zersplitterte linke Bewegungen. Vor diesem Hintergrund erweist das Modell „Kern-Peripherie“ als ein möglicher Einstieg in Analyse und Diskussion, erschöpft aber die Tiefe der zu analysierenden und zu bewältigenden Widersprüche auch nicht annähernd. So wird, das lässt sich schon vor Abschluss der Veranstaltung sagen, Ergebnis vor allem die Formulierung von gemeinsamen Arbeitsaufgaben für die Zeit bis zum nächsten Workshop sein.

Beiträge sind im Blog zu diesem Projekt nachzulesen: peripherization.blog.rosalux.de

Langfassung des Beitrags für das Buchprojekt »In einer aus den Fugen geratenden Welt. Linke Außenpolitik: Eröffnung einer überfälligen Debatte«, hrsg. von Paul Schäfer, Hamburg 2014, S. 27-43

„Was tun“ und „Wer tut es?“ sind immer die zentrale Frage der Linken gewesen. Zumeist in der Defensive, konfrontiert mit scheinbar unlösbaren Problemen und getrieben von höchsten Ansprüchen radikaler Veränderung hat sich keine andere politische Kraft derart unter Handlungszwang gestellt wie die Linken. Die Epoche wurde vor allem als Handlungs-Raum-Zeit gedacht. Nicht zufällig war es der brillante Stratege Lenin, der die marxistischen Epochebestimmungen (siehe Jameson 1997) mehr als jeder andere mit unmittelbarer Handlungsorientierung verband: Wer kann wie und mit welchen Zielen und Mitteln wirksam werden und einen möglichen Strukturbruch in ein epochemachendes Ereignis mit strukturierender Wirkung verwandeln? Zur Epochebestimmung gehörten für Lenin (1) „welche Klasse im Mittelpunkt dieser oder jener Epoche steht“, (2) damit den „wesentlichen Inhalt, die Hauptrichtung ihrer Entwicklung“ sowie (3) „die wichtigsten Besonderheiten der geschichtlichen Situation“ bestimmt (Lenin 1915, 134). Für ihn besteht die „Marxsche Methode… vor allem darin, dass der objektive Inhalt des geschichtlichen Prozesses im jeweiligen konkreten Augenblick, in der jeweiligen konkreten Situation berücksichtigt, dass vor allem begriffen wird, die Bewegung welcher Klasse die Hauptrichtung für einen möglichen Fortschritt in dieser konkreten Situation ist“ (ebd., 132). Heute wissen wir im Sinne des kritisch-reflexiven Realismus, dass die kausalen Mechanismen oft nur latent sind, dass sie je nach konkreter Lage aktualisiert werden können oder auch nicht (siehe Sum/Jessop 2013, 10 – soweit die Originaltexte englisch sind, wurden sie übersetzt), dass einzelne Ereignisse das Handlungsfeld in Abhängigkeit vom schnellen Handeln einzelner Akteure völlig neu strukturieren. Weiterlesen im PDF

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