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H. Wandt: Erotik und Spionage in der Etappe Gent, Karl Dietz Verlag Berlin 2014

275260908741Die Schrift gilt als eines der wirkungsvollsten Skandalbücher der Weimarer Republik. Der Autor trug zusammen, was zu Unmenschlichkeit und Verkommenheit des deutschen Besatzungsregimes in Belgien zu sagen war. Die Fakten wurden nie bestritten. Er wurde natürlich ob dessen mit Prozessen überzogen – allerdings nie wegen der offensichtlich als unstrittig anerkannten Fakten. Nur einmal unterlief ihm ein Fehler – er verwechselte den Prinzen Heinrich von Reuß XXVII. mit dem Prinzen Heinrich von Reuß XXVI.
In diesen Tagen, in denen sich der Ausbruch des 1. Weltkriegs zum einhundertsten Male jährt und Kriege wie in der Ukraine oder im Nahen Osten zur Normalität gehören, ist diese Vergegenwärtigung der Wirklichkeit des Krieges wichtig. Die Gewöhnung an den Krieg, so die unüberhörbare Mahnung, entzivilisiert an der Front wie im besetzten Hinterland. Wandt zeigt dies an konkreten Schicksalen und Mechanismen.
Ergänzt wird das Bändchen durch eine Nachbemerkung des Herausgebers Jörn Schütrumpf, in der Person und Zeitumstände dargestellt werden. Er stützte sich dabei auf umfangreiche Recherchen, die viel Neues zu Tage gefördert haben. So wird verständlich, warum trotz der Unmöglichkeit des Nachweises von Fehlern die Justiz immer wieder zuschlug. Dies möge LeserIn aber selbst ergründen. Interessant ist aber, dass die von Schütrumpf angestellten Recherchen auch zeigen, wie vielfältig und bunt das Umfeld Paul Levi, Clara Zetkin und anderer Linker dieser Zeit war. So lesen sich die Nachbemerkungen selbst nicht weniger spannend, als das Buch selbst. Fazit: Gehört in jede Bibliothek!

Heinz-Jürgen Voß, ua. Vertrauensdozent der RLS, hat auf seinem Blog einen Aufruf publiziert, mit dem er anregen will, eine – strategische – Debatte in den Fachgesellschaften und in weiteren gesellschaftlichen Organisationen zu führen, die das Ziel hat angesichts massiver Schmähungen und wüsten Beleidigungen gegen kritische Wissenschaftler_innen eine solidarische Diskussionskultur zu bewahren und solidarisch zu erweitern.

Gegen Schmähungen und Beleidigungen – wir brauchen strategische Konzepte, um eine offene und wertschätzende Diskussions- und Streitkultur zu stärken

Vor einigen Tagen habe ich einen Solidaritätsaufruf gestartet, weil eine Kolleg_in auf eine krasse Art und Weise, wie sie mir noch vor ein paar Jahren undenkbar war, angegriffen wurde. Nun habe ich die Antwort erhalten. Der rechte Autor Akif Pirinçci überzieht nun auch mich mit Schmähungen und wüsten Beleidigungen.
Mir fällt auf, dass seit einigen Jahren rechtskonservative und rechtsradikale Schreibende jede Hemmung verlieren und in verbal äußerst gewaltvoller Art gegen Andersdenkende vorgehen. Ausgangspunkt waren die Machwerke des rechten Autors und SPD-Politikers Thilo Sarrazin. Die Schriften von ihm, Pirinçci & Co führen zu einem immer roheren und aggressiveren gesellschaftlichen Klima. Von einer verunglimpfenden Hassrede, unter der sich sogleich willfährige Kommentatoren äußern, die dann sogar konkrete physisch gewalttätige Übergriffe ins Gespräch bringen, bis hin zu tatsächlich gewalttätigen Übergriffen ist es nur ein kurzer Weg, ist es nur eine Frage der Zeit.
Debatte, Diskurs hat immer konkrete Auswirkungen auf das Zusammenleben in der Gesellschaft. Insofern gilt es für alle, denen etwas an einer demokratischen Gesellschaft liegt, in der verfassungsrechtliche Standards gelten, jetzt gegenzusteuern. Es geht darum, dass nicht weiter und in immer radikalerer Weise die Grundbedingungen politischer Streitkultur erodieren und auf diese Weise die Grundfesten demokratischer Gesellschaftsordnung sabotiert und schließlich zerstört werden.
Den ganzen Beitrag lesen.

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Christina Kaindl (Psychologin), Caroline Rosenthal (Rathausstern Lichtenberg), Thomas Lohmeier und Christian Siefkes (Programmierer und Publizist) unterhalten sich über das emanzipatorische Potential von Commons und über deren Beschränkungen. Zum Interview

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Die seit 1996 in Wien erscheinende Zeitschrift kulturrisse wurde wohl unter unschönen Umständen abgewürgt. Die schon immer ehrenamtlich arbeitende Redaktion macht jetzt mit einer an drei Standorten arbeitenden Redaktion weiter. Und braucht, na logisch, Support und dringend Abonnemnts. Sie schreibt im Juni 2014: “Kamion ist eine Zeitschrift für politische Theorien und nützliche Nachrichten aus dem Alltag von rekarisierung und Krise. Sie forciert den Verkehr, die Übersetzungen, die Vernähungen zwischen sozialen Bewegungen, Kunstpraxen und kritischer Intellektualität. Sie eröffnet Raum für entspannt theoretische, essayistische, nicht-akademische Schreibweisen und experimentelle Erzählformen. Sie entwickelt Taktiken und Strategien der Verkettung, Neuzusammensetzung und Bildung von Allianzen. Zentrale Themenfelder sind politische Kunstpraxen, Aktivismus, Medienkritik, Wissensproduktion, Bildungs- und Kulturpolitik. Die Redaktionen in Wien, Zürich und Berlin beleuchten transnational relevante Themen (nicht nur) aus europäischer Perspektive.”
Alles weitere auf der website diekamion.org/

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Eine Rezension von Brigitte Kratzwald (Graz)

Community Organizing (CO) entstand um 1900 in den USA und hat sich in Europa kaum etabliert, wohl auch, weil durch die Sozialstaaten die sozialen Konflikte wesentlich abgemildert wurden. Wichtige
Impulse kamen aus radikalen Gewerkschaften, der Bürgerrechtsbewegung und der Frauenbewegung. Mit
diesem Buch steht erstmals ein Gesamtüberblick über CO einer deutschsprachigen Leserschaft zur Verfügung, beschränkte sich doch bisher die deutsche Literatur auf sozialarbeiterische Fachliteratur
und einige wenige Bücher, die eher der Strömung nahestehen, die Maruschke als »liberal« bezeichnet. CO
wird verstanden als Konzept, »das Menschen zusammenbringt und organisiert, ihnen Auswege aus der
eigenen Ohnmacht bietet, ihren Einfluss auf die eigene Lebensrealität erhöht und auf diese Weise die Gesellschaft aus den alltäglichen Lebenszusammenhängen heraus politisiert«. Ein Ziel, das wohl alle in sozialen Bewegungen engagierten Menschen teilen, das aber selten genug erreicht wird. Für sie bietet dieses Buch wertvolle Denkanstöße. Obwohl hauptberufliche Organizer wesentlicher Bestandteil von CO sind, können auch selbstorganisierte Initiativen Anregungen finden, wie sie über ihre »Szene« hinaus jene Menschen erreichen können, die von gesellschaftlicher Ausgrenzung und Diskriminierung am meisten betroffen sind. Continue Reading »

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„Schließlich möchte ich nicht den Eindruck vermitteln, ich hätte meinen Frieden mit dieser Politik geschlossen.“

Anfang Juli 2014 sollte Florence Hervé, Mit-Gründerin und Redakteurin der Zeitschrift Wir Frauen, für ihre ehrenamtliche Arbeit in Sachen Frauenpolitik und internationaler Zusammenarbeit mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande gewürdigt werden. Sie verweigerte die Annahme – wir dokumentieren ihren Brief an Bundespräsident Joachim Gauck vom 2.Juli 2014.

Monsieur le Président,*

laut Anfrage durch das Büro des Oberbürgermeisters in Düsseldorf vom 10. Juni 2014 soll mir das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen werden und die öffentliche Verleihung dieser Auszeichnung heute, am 2. Juli 2014, im Düsseldorfer Rathaus erfolgen.

Mit dieser Auszeichnung von Seiten des Herrn Bundespräsidenten soll meine langjährige ehrenamtliche Arbeit in Sachen Frauenpolitik, deutsch-französischer und internationaler Zusammenarbeit anerkannt und gewürdigt werden – ein Engagement, das sich häufig im Gegensatz zur Politik der jeweiligen Bundesregierung befindet.

Ich werde diese Auszeichnung nicht annehmen. Wichtigsten Anliegen waren und sind mir die Emanzipation der Frau, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit, der Frieden und die Solidarität mit den Völkern der Welt, die deutsch-französische Zusammenarbeit, auch im Sinne einer gründlichen Aufarbeitung der NS-Zeit. Dementsprechend habe ich versucht, mich in den vergangenen Jahrzehnten zu verhalten und einzubringen – zumeist gegen die vorherrschende politische Praxis. Das betraf mein Engagement gegen den § 218 ebenso wie den Einsatz gegen die von den damaligen Regierungen in Bonn praktizierten Duldungen der faschistischen Regime in Griechenland, Spanien, Portugal und 1973 auch Chile. Continue Reading »

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“Friedenstaube”
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Die Rosa-Luxemburg-Stiftung schreibt eine Studie aus zum Thema “Deutsche Friedensforschung aktuell. Entwicklungen, Ergebnisse und Desiderate”.

Im Themenbereich Frieden und internationale Politik wird in der Rosa-Luxemburg-Stiftung an der Entwicklung von Umrissen einer Kritischen Friedensforschung gearbeitet. Sie geht aus von der Kritik an den herrschenden ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen und führt die Gewaltkonflikte dieser Welt auf grundlegende Probleme der Ausbeutung von Menschen durch Menschen, der Ungleichheit und Unterentwicklung, kurz: der bestehenden Herrschafts- und Machtverhältnisse unter den Bedingungen der gegenwärtigen, neoliberal geprägten Gesellschaftsverhältnisse zurück. Weiterlesen

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31g5WSarneL._AA160_Der Beitrag von Horst Kahrs auf der III. Transformationskonferenz  der RLS ist ein guter Anlass, für die Broschüre von Etienne Balibar „Marx‘ Philosophie“ zu werben. Schließlich geht es immer wieder um die Frage nach dem Verhältnis zwischen der „Kritik der Politik“ und der „Kritik der politischen Ökonomie“ bei Marx und um den Umgang mit theoretischem Erbe. „Unter Beschränkung auf das Allerwesentlichste möchte ich hier den Leserinnen und Lesern die Mittel dafür in die Hand geben, sich selbst in den Schriften von Marx zurechtzufinden Continue Reading »

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banner_show.phpDas 4. EU-ExpertInnen-Gespräch Ende Oktober 2014 wird sich auch und insbesondere bzw. erneut mit der deutschen Dominanz – „Dominanz“ im Unterschied zu „Hegemonie“ – in der EU befassen. Der Workshop-Blog enthält dazu bereits einen Beitrag. Ein zweiter Post wird u. a. an die Debatte zur „Unionsmethode versus Gemeinschaftsmethode“ erinnern, die wir beim 1. EU-ExpertInnen-Gespräch im Jahre 2011 hatten. Continue Reading »

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frieder-otto-wolf-02Die globale Finanzkrise hat nicht zuletzt zu einer Euro- und EU-Krise geführt, die nur über ein gemeinsames Agieren der Mitgliedsländer und der EU-Institutionen wie über neue Integrationsschritte überwunden werden kann. Soll sie nachhaltig überwunden werden und zugleich sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung befördern, sind eine Änderung des Ziels und der Art und Weise gesellschaftlicher Entwicklung vonnöten. Das setzt voraus, dass Akteure mit entsprechenden Interessen handlungsfähig werden, gesellschaftspolitische Kräfteverhältnisse verändern, transformatorisches Vermögen realisieren.

Frieder Otto Wolf (FOW) erklärt im hier erneut publizierten Beitrag Continue Reading »

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friederIDer hier erneut vorgestellte Text von Frieder Otto Wolf wurde 2009 veröffentlicht, also drei Jahre vor unserem Buch „Den Krisen entkommen. Sozialökologische Transformation“. Dies erklärt, warum der hintere Teil noch nicht die „Drei Wege, die zugleich gegangen werden müssen“ enthält“. Darauf kommt es hier nicht an. Worauf es hingegen ankommt, sind zwei nach wie vor hochaktuelle Fragen: Erstens, ob mit dem Begriff „kapitalistische Gesellschaft“ unsere historische Realität gefasst werden kann. Zweitens, ob die wissenschaftliche und politisch-konzeptionelle Arbeit an gesellschaftlichen Alternativen von der Idee der grundlegenden Umwälzung der „kapitalistischen Gesellschaft“ und der Frage nach dem Subjekt dieser Umwälzung ausgehen sollte. Continue Reading »

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kulturgeographieMit diesem Buch legt eine jüngere Generation engagierter Geograph_innen eine zwar kurzes, aber trotzdem kompaktes und anschauliches Kompendium vor, das den state of the art der vom cultural turn erfassten Humangeographie umreißt. Einer Kultur- und Sozialgeographie, die kritisch-materialistisch und bisweilen (queer-)feministisch verstanden wird. Das Buch besteht aus 18 Beiträgen, die vier Abschnitten zugeordnet sind. Diese vier sind Grundlagen (mit Artikeln z.B. zu Raum oder Natur), Prozesse (z.B. Globalisierung, Entwicklung), Strukturen (z.B. Geschlecht, Grenzen, Urbanität) und Praktiken (Regieren, Arbeiten, Konsumieren, Reisen).
Die zwölf Autoren und neun Autorinnen gehen davon aus, dass Begriffe und auch Räume gesellschaftlich bedingt- wenn nicht konstruiert – sind, sie somit einen ausdrücklich diskursiven Charakter haben. Es also darum geht, auch in der Geographie die Perspektivität und (Selbst-)Reflexivität von Wissen und Gesellschaft wahrzunehmen. Sie verabschieden sich damit auch von einer essentialistischen Kulturgeographie. Die Beiträge liefern Fakten erst in zweiter Linie. Sie können jeweils für sich stehend gelesen werden und sind mehr an Deutungen und kritischen Reflektionen und Interpretationen interessiert. Jeder der Artikel ist mit erklärenden Kästen versehen, die Begriffe wie etwa Essentialismus, Repräsentation, Diaspora oder Wissensgesellschaft nähern erläutern. Die jeweiligen Literaturverzeichnisse wirken fast ein bisschen überdimensioniert, bestehen sie doch aus zwei bis fünf Dutzend Titeln, von denen zudem ein deutlicher Anteil englischsprachig ist. Ein detailliertes Sachregister schließt dieses empfehlenswerte und preisgünstige Studienbuch ab. Es ist wohl für Studierende in den ersten Semestern gedacht, aber auch für halbwegs belesene andere Interessierte – aus Akademie und sozialen Bewegungen – spannend.

Bernd Hüttner

Julia Lossau/Tim Freytag/Roland Lippuner (Hrsg.): Schlüsselbegriffe der Kultur- und Sozialgeographie, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2014, 279 Seiten, 34 Abb., 22,99 EUR

Diese Rezension erschien zuerst in Heft 2/2014 von FORUM Wissenschaft.

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2009 und 2013 fanden in Wien zwei Kongresse zu solidarischer Ökonomie und alternativem Denken und Wirtschaft statt, die jeweils von um die 1000 Menschen besucht wurden. In Deutschland gab es 2006 in Berlin (das Buch dazu ist unter t.co/c0MEM5Bd2q frei zugänglich) den Auftakt dieser Serie und darin 2012 in Kassel ein sogenanntes Forum Solidarische Ökonomie.
Mit diesem Heft liegt nun eine Teil-Dokumentation aus den Workshops vor, die am Kongress im Februar 2013 teilgenommen und jetzt Beiträge eingesendet haben. Es ist in sechs Rubriken gegliedert: Grundsätzliches/Geschichte, Landwirtschaft, Geld/Demonetarisierung, Commons/Allmende, schließlich Berichte über die früheren Kongresse und die „Kategorisierungsresistentes“ genannte Rubrik „sonstiges“.
Die nahezu vier Dutzend Artikel sind sehr unterschiedlich, einige keine 2000 Zeichen lang. Inhaltlich reicht das bunte Spektrum von klassisch-sozialbewegten über wertkritische bis zu religiösen Ansätzen. Als inhaltliche Klammer kann die These dienen, dass es heute um Tauschen und Nutzen von Dingen und Wissen gehen muss, und nicht mehr um Eigentum oder Profit. Über geldvermittelten Tausch wird noch eifrig debattiert. Einig ist man sich hingegen darin, dass eine Kultur der Kooperation (so auch der Titel des Forum 2012) weiter entwickelt werden muss, und dass dies ein langer und womöglich nie endender Prozess ist.
Zum Schluss findet sich eine Übersicht über alle gut 100 Workshops samt Mail-Kontaktadressen zu Verantwortlichen und/oder Referent_innen und ein Stichwortverzeichnis mit Verweisen zu den passenden Artikeln.

Solidarisch wirtschaften. Dokumentation des Kongress „Solidarische Ökonomie 2013“, 136 Seiten, Format A 4, Bezug gegen Spende, www.solidarische-oekonomie.at

Diese Annotation erschien zuerst in CONTRASTE, Monatszeitung für Selbstorganisation, Ausgabe 357.

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2rio20logo_160 Unser Workshop anlässlich des 100. Jahrestages des Erscheinens der “Akkumulation des Kapitals” von Rosa Luxemburg hatte nicht zufällig eine Diskussion zur imperialen Lebensweise im Programm. Geplant war, dass Markus Wissen dazu redet. Das klappte dann zwar leider nicht, aber nunmehr liegt sein Beitrag auch zur Veröffentlichung vor. Dass er lesenswert ist, bedarf sicher keinerlei Begründung.  Mit dem Blick auf die RLS-Transformationskonferenz im Juni 2014 stellen wir nun auch auf Deutsch jenen Beitrag (der Autorin) zur Verfügung, der die Diskussionsgrundlage auf unserem Workshop vom März war. Den Text gibt es ebenfalls in Englisch.

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ukraine-otan-120x80Die ausführliche Dokumentation zu den Morden vom 2. Mai in Odessa, die uns zugeschickt wurde, veranlasst zu einer kleinen Orientierungshilfe zum Ukraine-Konflikt. Es geht insbesondere um eine gewisse Analogie zwischen der US- und NATO-Strategie zu Jugoslawien und zur Ukraine. An der kleinen Hilfe wird weiter gearbeitet. Dafür konnten auch Partner aus der Ukraine, Russland und Serbien gewonnen werden.

Als in Berlin „die Mauer“ fiel, gab es drei Hauptoptionen für die europäische Entwicklung: Continue Reading »

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