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Category Archive for 'Rezensionen'

Von Bernd Hüttner Tourismus ist in vielen Regionen ein wichtiger Wirtschaftszweig, gleichzeitig zerstört er mit seiner Orientierung an Konsum und (stetigem) Wachstum oftmals das, was er anbietet bzw. vermarktet. An vielen Orten, egal ob in Lissabon (vgl. den Beitrag von Ana Gago) oder in der Wutach-Schlucht im Schwarzwald, es kommen einfach zu viele Besucher*innen. Die […]

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Von Herbert Klemisch Die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung spielt in der deutschen Nachkriegsgeschichte immer wieder eine Rolle. «Samstags gehört Vati mir» war die erste gewerkschaftliche Kampagne zur Einführung der 5-Tage-Woche in den 60iger Jahren. Anfang der 80iger Jahre ging es um die Einführung der 35-Stunden-Woche, die leider in vielen Betrieben und Branchen immer noch nicht umgesetzt […]

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Von Bernd Hüttner Der 1974 geborene Klaus Lederer ist einer der beliebtesten Politiker Berlins. 2005 wurde er erstmals zum Berliner Landesvorsitzenden der damaligen PDS gewählt, von Dezember 2016 bis April 2023 war er Berliner Senator für Kultur und Europa sowie Stellvertreter der Regierenden Bürgermeister:innen Michael Müller bzw. Franziska Giffey. In seinem neuen In der Nacht […]

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Von Herbert Klemisch Die soziale Schieflage in Deutschland wird immer größer. Eine wichtige Ursache hierfür ist das Steuersystem. Es legt fest, wie wir Renten, Gesundheit, Straßen, Schulen oder die Energiewende finanzieren. Allerdings ist das System ungerecht, denn Geringverdienende zahlen beispielsweise beinahe die Hälfte der anfallenden Steuern und Abgaben. Die Kinder von Multimillionären erben hingegen nahezu […]

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Eine Rezension von Lola Fischer-Irmler Das Buch von Nadine Gerner und Lina Hansen verspricht eine Einführung in den Ökofeminismus zu sein, und ist dabei sogar noch so viel mehr als das. Die Autorinnen unternehmen den ambitionierten Versuch, Theorie und Praxis ökofeministische Bewegungen der letzten Jahrzehnte für heutige feministische und Klimakämpfe >nutzbar zu machen. Dabei greifen […]

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Eine Rezension von Sebastian Klauke Das vorliegende, auf einer 2022 abgeschlossenen Dissertation basierende Buch, ist überwältigend. Dem Autor gelingt es, der schon Jahrzehnte anhaltenden Diskussion – in kritischer Auseinandersetzung mit dieser – um die Frage nach der Bedeutung und dem Sinn der Kategorien im Werk (insbesondere im Kapital) von Marx eine originelle Darstellung hinzuzufügen. Auch […]

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Eine Rezension von Herbert Klemisch Die Diskussion um Mängel der öffentlichen Daseinsvorsorge entzündet sich aktuell an vielen Gegenstandsbereichen. Da ist das marode Straßen- und Schienennetz, schlechte Luft und fehlende Wohnungen besonders in den Metropolen, die mangelhafte Gesundheitsversorgung sowie die Defizite der Mobilität im ländlichen Raum oder die mangelhafte Versorgung mit Kindergarten-, Schul und Ausbildungsplätzen. Die […]

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Eine Rezension von Bernd Hüttner Die Debatte um Klassismus ist nun auch in der politischen Bildung angekommen: zum einen als Gegenstand und Thema in der Bildung, zum anderen als Herausforderung für die Praxis. Das heißt, es werden Fragen gestellt nach Zielgruppen, Methoden und auch nach dem Selbstverständniss der Dozent*innen. Der hier vorliegende Band enthält nach […]

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Es ist zweifellos ein Verdienst der Rosa-Luxemburg-Stiftung und wesentlich ihres Referenten für Antisemitismus und jüdisch linke Geschichte und Gegenwart, Florian Weis, die drei Bände „Jüdinnen und Juden in der internationalen Linken“ herausgegeben zu haben. Im 2. Band ist u. a. von Paul Friedländer die Rede (S. 35, 36). Doch das ist nicht jener Paul Friedländer, […]

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Von Sebastian Klauke Gelegentlich bekommt man in den verschiedenen, vor allem akademischen geprägten Diskussionen schon den Eindruck, dass Deutschland und andere westliche Staaten keine Klassengesellschaften seien oder Klasse eine weniger folgenreiche analytische Ebene für das Verständnis der gegenwärtigen kapitalistischen Verhältnisse sei. Umso erfreulicher und überaus nützlich ist die vorliegende Übersetzung eines Artikels und eines Interviews […]

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Eine Rezension von Bernd Hüttner «Der Sozialstaat ist unbezahlbar.» «Die Löhne sind zu hoch.» «Wachstum kommt allen zugute.» «Private Unternehmen sind effizienter als der Staat.» «Hohe Steuern bremsen die Wirtschaft.» Derlei Behauptungen sind überall in den Medien und der Politik zu lesen und zu hören. Sie haben mehr Markt zum Ziel, und sie sind Ausdruck […]

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Andreas Nölke, Professor für Internationale Beziehungen und Internationale Politische Ökonomie an der Universität Frankfurt/Main hat in Neue Politische Literatur. Berichte aus Geschichts‐ und Politikwissenschaft, Ausgabe 2/2023 in einem Aufsatz 26 Bücher zur Corona-Krise und ihren Folgen besprochen. Das Abstract: “Die Corona-Pandemie hat zum tiefsten wirtschaftlichen Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Wirtschaftliche Krisen haben in […]

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Von Brigitte Kratzwald Das Buch gibt einen Überblick über die Vielzahl zivilgesellschaftlicher Care-Initiativen im deutschsprachigen Raum, an einigen davon sind die Herausgeberinnen selbst beteiligt. Die vorgestellten Initiativen sind in verschiedenen Feldern aktiv, in der Forschung, in der Politik, als Aktivist*innen oder Praktiker*innen, was sich häufig auch überschneidet. Gemeinsam ist ihnen das Anliegen, die Bedeutung von […]

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Rezension von Nadine Gerner Mit «Lohn für Hausarbeit» gibt Friederike Beier die Übersetzung einer umfangreichen feministischen Forschungsarbeit von Louise Toupin heraus, welche nicht stimulierender für aktuelle feministische Debatten rund um Care Arbeit sein könnte. Die Chronik zeichnet nicht nur die Hochzeit der Kampagne um einen Lohn für Hausarbeit nach, sondern auch die internationale soziale Bewegung […]

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Eine Rezension von Gisela Notz Am 26. September 2021 stimmte eine Mehrheit der Berliner*innen in einem Volksentscheid für die Vergesellschaftung der Wohnungsbestände großer Immobilienkonzerne. Das ist ein klares Votum, das nun der Berliner Senat umzusetzen hat. Das Ergebnis von 59,1 Prozent Ja-Stimmen für den Vorschlag der Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen war das Ergebnis […]

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