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@IfG-KollegInnen: Wir sprachen eben über die Publikationsstrategie im weitesten Sinne und wie wir die Arbeit im Institut noch forschungsnäher bzw. -förmiger gestalten können. Beschlüsse haben wir keine gefällt. Eine Anregung zu dem Bemühen, ohne dass ich damit ein neues Format oder eine neue Platform „erfinden“ will: In beispielhafter Weise fasst der Allesfresser („Omnivore„) des Bookforums (früher: „Political Theory Daily Review„) täglich mehrmals zu einem je eng eingegrenzten Thema einschlägige Literaturstellen aus Fachliteratur und Wissenschaftsjournalismus zusammen. Ein oft ironisches, immer passendes Bild dazu und fertig sind die gut lesbaren und meist sehr interessanten Sammelannotationen (nicht: Sammelrezension oder Sammelzusammenfassung) im Umfang von i.d.R. nicht mehr als etwa einer DIN-A4-Seite. Die Themen sind breit gestreut – offensichtlich sammeln und annotieren mehrere Fachleute zu den diversen Themen, treten als individuelle Autor_innen jedoch hinter dem Kollektiv-Blog „Omnivore“ zurück. In der Prägnanz und Regelmäßigkeit kenne ich kein vergleichbares Forschungsliteraturblog im deutschsprachigen Raum (kommentiert mich hier mit den Links, wenn Ihr doch welche kennt). Wer so blogt und damit die Forschungsergebnisse anderer kontinuierlich wahrnimmt, wird mittelfristig auch selbst wahrgenommen werden – und zwar nicht nur als Geldsack. Was will ich mit diesem Hinweis? Euch zeigen, was alles möglich wäre. Wir können sowas auch, wenn wir das wollen und es gemeinsam beschließen.

One Response to “Forschungsliteratur-Allesfresser”

  1. Rainer sagt:

    Als das Projekt zu Bookforum wanderte, waren rund 3000 Webquellen (Personen, Weblogs, Institutionen, Organisationen, Medien) die Grundlage einer täglichen (!) Präsentation von ca. 20-60 Hinweisen auf thematisch zusammenhängende in aller Regel zugängliche neue Texte. Videos / Audios spielten damals im Unterschied zu heute noch keine große Rolle. Ich hatte mich immer gewundert, welche Datenbank / Zubereitung einer solchen Präsentation zugrundliegt. Das Ganze ähnelt ja den anfänglich weit verbreiteten Directories, die mittlerweile verschwunden und durch eine Handvoll Suchmachinen abgelöst worden sind. Wie also wird das technisch gemacht? Und zu fragen ist natürlich auch, ob das omnivore überhaupt gelesen wird…

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