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norwat-buchEuropakrisen, Flüchtlingselend, Skandale am laufenden Band, Klimaschäden, soziale Schieflagen, Rechtspopulismus, Terror- und Kriegsgefahr.

Kaum sind wir einem Schreckensszenario entronnen, schon wartet das nächste auf uns. Man fühlt sich schon wie im Krieg: Die Einschläge erfolgen in immer kürzeren Abständen und kommen immer näher.

Gibt es kein Entrinnen? Vorschläge wurden schon genug gemacht, gerechtere Einkommensverteilung und Weltwirtschaftsordnung, ökologische Produktions- und Lebensweise, mehr Mitbestimmung in Staat und Gesellschaft, Reduzierung der Militärausgaben und friedliche Lösung internationaler Konflikte.

Aber reicht dies? Unsere Wirtschaftsordnung basiert auf Privateigentum und ist auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Daher muss sie wachsen und expandieren. Und hier liegt „der Hund“ begraben. Die Folgeprobleme sind bekannt, betreffen uns alle und sind doch so schwierig zu lösen.

Der Autor wagt den Versuch, sich aus den üblichen Denkmustern zu lösen und entwickelt eine grundsätzlich andere Alternative, die der partizipativen Demokratie und der egalitären Ökonomie. Anhand von Modellen weist er nach, dass die gleiche Verteilung der erschaffenen Güter und die direkte Beteiligung jedes Bürgers und jeder Bürgerin an den politischen Entscheidungsprozessen möglich ist. Unter diesem Gesichtspunkt befasst er sich mit allen gesellschaftlichen Teilbereichen wie dem Bildungswesen, der Justiz, dem Verkehr, Wohnen usw. Schließlich skizziert er das Leben der Menschen am Beispiel einer Einzelperson und deren Familie. In der Einführung und im Fazit zeigt der Autor die künftige Gesellschaftsordnung in ihren historischen Zusammenhängen auf.

Die Gesellschaft der Zukunft. Der Entwurf einer neuen Gesellschaftsordnung – von Manfred Norwat, erschienen 2016 im tredition-Verlag, Hamburg.

 

Über den Autor

Der Autor ist Dipl. Betriebswirt (FH) und Dipl. Sozialarbeiter (FH). Seit 2 Jahren befindet er sich im Ruhestand. Zuvor hat er als Betriebswirt in verschiedenen Funktionen in Betrieben und 25 Jahre als Migrationsberater gearbeitet. Er ist Mitglied in der Partei „Die Linke“ und der Gewerkschaft „verdi“. Weiterhin beteiligt er sich in Initiativen gegen Freihandelsabkommen, für Flüchtlingssolidarität und in mehreren Parteigremien.

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