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Obama und Syrien

Giftgas CC-BY-SA [1]

Giftgas CC-BY-SA [2]

John F. Kennedy (1917-1963) war der erste (und bisher einzige) Katholik auf dem US-Präsidentensessel. Er war jung und kein Kriegsgeneral, wie sein Vorgänger Dwight D. Eisenhower, und er stand unter dem Druck der rechten Republikaner. So hatte er nach der Niederlage des CIA-Angriffs gegen Kuba in der Schweinebucht und dem Mauerbau in Berlin 1961 die Befürchtung, als schwach zu gelten. In Sachen Vietnam wollte er eine „harte Haltung“ zeigen und bugsierte das Land in den Vietnamkrieg, der dann zur großen Niederlage und zum Trauma der USA wurde.
Barack Obama ist der erste Präsident der USA mit afrikanischen Wurzeln. Er wollte das Land aus den Niederlagen in den Kriegen in Irak und Afghanistan führen, in die sein Vorgänger die USA manövriert hatte, und vor allem eine innenpolitische und soziale Erneuerung erreichen. Die Republikaner, denen das alles nicht passt, erhöhten im Wahlkampf den Druck, ebenfalls mit dem Vorwurf, Obama sei „zu schwach“. Es war dies die Situation, in der er im August 2012 erklärte, bei einem massenhaften Einsatz von chemischen Waffen in Syrien sei eine „rote Linie“ überschritten und ein militärisches Vorgehen der USA sei geboten. Das wurde allgemein als eine Warnung an die Adresse von Präsident Baschar al-Assad verstanden. Weiterlesen [3]

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3 Kommentare (Öffnen | Schließen)

3 Kommentare Empfänger "Obama und Syrien"

#1 Kommentar von Markus Euskirchen am September 2, 2013 @ 11:53 am

Sehr schön auch der Grund, warum der Interventionskrieg jetzt doch nicht sofort losgeht:

“Die US-Militärs verweigerten US-Präsident Barack Obama die Gefolgschaft: Obama hat den Bogen im Kampf gegen den Terror überspannt. Seine Soldaten wollen nicht in einen Krieg ziehen, den sie nicht verstehen.” [13]

#2 Kommentar von rosaluxstiftung am September 2, 2013 @ 11:58 am

RT @ifg_rls: Obama und Syrien: John F. Kennedy (1917-1963) war der erste (und bisher einzige) Katho… [14]

#3 Kommentar von Markus Euskirchen am September 3, 2013 @ 9:07 am

Bericht über eine konkrete Quelle, die – entgegen dem Mainstream – nicht “Assad” als den Verantwortlichen beschreibt, sondern einen “Unfall” in den Reihen der Aufständischen:

“Syrische Kämpfer im Vorort Ghouta von Damaskus haben zugegeben, dass sie verantwortlich für den Chemiewaffenvorfall sind, den die Westmächte den syrischen Regierungstruppen anlasten. Sie enthüllten, dass die Toten Opfer eines Unfalls waren, hervorgerufen durch die falsche Handhabung der Chemiewaffen, mit denen Saudi Arabien sie beliefert habe.” [15]