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Warum nachhaltiges, geschlechter_gerechtes Wirtschaften eine andere Gestaltung der Finanzmärkte braucht beleuchtet das dritte Hintergrundpapier zu Green Economy gender_gerecht. Gülay Çağlar, Daniela Gottschlich, Friederike Habermann kritisieren darin, dass in den Konzepten zur Green Economy die Krisen des neo-liberalen Finanzmarktkapitalismus und ihre Auswirkungen auf die unmittelbaren Lebenszusammenhänge kaum in den Blick genommen werden. Diese Blindheit ist jedoch kein Zufall, sondern Teil eines problematischen Verständnisses von Ökonomie, die alle nicht-marktvermittelten Tätigkeiten systematisch ausgeblendet.
Ansätze, die zu einer geschlechter_gerechten nachhaltigen Wirtschaftsweise beitragen wollen, müssen daher nicht nur das Ganze der Arbeit und die Zusammenhänge zwischen Markt- und Sorgeökonomie neu denken und gestalten, sondern auch Finanzmärkte in den Dienst von sozial-ökologischer Transformation stellen. Ziel des Hintergrundpapieres ist es, ein Beitrag zur kritischen Rolle von Finanzmärkten in einer Green Economy auseinandersetzen und alternative Perspektiven für den sozial-ökologischen und geschlechter_gerechten Umbau des Finanzmarktkapitalismus entwickeln.

Der 13 seitige Text ist hier auf den Seiten von genanet. Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit als PDF verfügbar.

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