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Tag Archive 'Banken'

Immer das gleiche

Die Wahrheit ist die Wahrheit. Lustig ist: als abgeleitete (theoretisch erworbene) gilt sie nichts, als ausgerechnete (empirisch, beim Zuschauen erworbene) gilt sie alles. Beispiel: der Verbleib der sogenannten Griechenland-Rettungs-Milliarden. Jetzt hat die European School of Management and Technology (ESMT) mal Beobachtungsergebnisse zusammengetragen und ausgerechnet, dass von 216 Milliarden Euro der ersten beiden Rettungspakete nur 9,7 […]

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Die Tagung in Helsinki stellte sich die ambitionierte Aufgabe, ein neuartiges institutionelles Design „über die soziale Dimension der EU hinaus“ vorzuschlagen. Dabei gingen die OrganisatorInnen davon aus, dass die Diskussionen um die „soziale Dimension“ vor allem als von der Kommission „induziert“ zu betrachten und Veränderungen nur mit grundlegenden Vertragsänderungen zu erreichen seien. Erfasst diese Diagnose […]

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Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung IMK startete mit einem Report in das neue Jahr. „Den Bann durchbrechen. Wirtschaftspolitische Herausforderungen 2012“, heißt es vielversprechend. Gustav Horn, Alexander Herzog-Stein, Silke Tober und Achim Truger ist für ihre Darlegungen sehr zu danken. Dass der Dank mit Kritik und Widerspruch verbunden ist, spricht für Streitbares. Das beginnt mit […]

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„Spannendes 2012“?

Am 3.1.2012 meldete boersennews mit Verweis auf dpa: „Die Einlagen der Geschäftsbanken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) sind über Nacht … fast auf ein Rekordhoch gestiegen … Damit liegen die Einlagen nur noch knapp unter dem Rekordhoch von 452 Milliarden Euro, das am 28. Dezember 2011 erreicht wurde. Die eintägigen Ausleihungen der Geschäftsbanken bei der […]

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Wenn der DGB Bundesvorstand, Abteilung Wirtschafts-, Finanz-  und Steuerpolitik im Dezember 2011 ein „4-Punkte-Programm für einen Kurswechsel in Europa“ veröffentlicht, darf Interesse unter den Linken vorausgesetzt werden. Aus sozialistischer Sicht muss dieses Programm allerdings solidarisch kritisiert werden. Das ist insbesondere deshalb vonnöten, um die unterstützungswerten Ansätze zu unterstützen und zur Wirkung zu bringen. Diese betreffen […]

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Kurz nach dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 machten sich Sebastian Dullien, Andrea Nahles und andere für den guten Kapitalismus stark. Da die Sache mit dem Sozialismus ziemlich anstregend, unpopulär, langwierig, im Zweifel unwahrscheinlich, womöglich gar nicht machbar und auf alle Fälle nicht rasch zu verwirklichen sei (was man sich angesichts der gegenwärtigen Krise nun schon […]

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haben sicher viele mehring-Leser/innen gesagt, als sie am Wochenende die Schlussfolgerungen sowohl des Euro-Länder-Gipfels als auch des EU-Gipfels studierten: Großbritannien ist ausgeschert. Das „Six pack zur wirtschaftlichen Governance“ wird verbindlich wahr. Merkel hat sich durchgesetzt mit Fiskalunion, Schuldenbremse, automatischen Sanktionen, „Wirtschaftspartnerschaft“, Sturheit in Sachen enger EZB-Aufgabe und mit neuer Entscheidungsweise. Das Ergebnis kann in vier […]

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„Breaking up?“

‘Die zahlreichen erfreulichen Entwicklungen im deutschen Bankensystem dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Perspektiven eingetrübt haben‘, sagte Bundesbank-Vizepräsidentin Lautenschläger. ‚Neue Lasten aus den direkten und indirekten Auswirkungen der Staatsschuldenkrise … belasten die Erträge der Finanzinstitute.‘, ergänzte Vorstandsmitglied Dombret.  … Weiter betont der Finanzstabilitätsbericht, dass die Marktteilnehmer in die Verantwortung genommen werden müssen, damit […]

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Sie betreffen erneut die EU-Finanzarchitektur und schreiben damit mehring vom 12.11. fort: 1) Am vorigen  Dienstag stimmte das Europäische Parlament für eine Verordnung zur Einschränkung von Leerverkäufen und zum Verbot des Handels mit nackten Credit Default Swaps (CDS). Leerverkäufe und CDS-Handel haben einen hohen Anteil an der gewachsenen Volatilität auf den Finanzmärkten. Der CDS-Handel hat […]

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In den Mainstream-Medien ist von „Umbrüchen in der Finanzarchitektur“ die Rede. „Finanzarchitektur“ klingt mystisch oder mystifizierend. Politökonomische Analyse spricht gegen „Umbrüche“ und für „sehr wichtige Veränderungen“. Vier Thesen zur Diskussion: 1. Mit der „Finanzarchitektur“ meint man im Allgemeinen den Aufbau und die Organisation der Finanzmärkte sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Sieht man […]

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Gestern titelte die FAZ auf Seite 10 ihrer Wirtschaftsseiten: „Die sanfte Enteignung der Sparer. Wie Amerika einst seinen Schuldenstand abbaute/Gold war privaten Anlegern bis 1974 verboten“. Es folgt ein sehr interessanter Artikel über „finanzielle Repression“. Diesen Begriff griffen die beiden Wirtschaftswissenschaftlerinnen Reinhart und Sbrancia [1,2] vor gar nicht all zu langer Zeit auf und beschrieben […]

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… und wieder mal ein Schuldengipfel

Es war abzusehen, was beim jüngsten „Griechenland-Schulden-Gipfel“ kommen würde. Banken haben  in den letzten Monaten eifrig griechische Anleihen verkauft. Französische Banken waren noch fixer als die deutschen. Die EZB hat hingegen in großem Stile griechische Staatsanleihen aufgekauft – über 45 Mrd. Euro. Sie macht bei einem Schuldenschnitt Verluste … Seit Mai 2010 wird Griechenland mit […]

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Die NGO weed lud ein zum internationalen ExpertInnengespräch über die Rolle der EZB in der globalen Finanz- und in der Euro-Krise. Unmittelbar vor Eröffnung des Gesprächs vom Dienstag – wenige Tage vor der Frühjahrestagung von IWF und Weltbank – erklärte Jürgen Stark, Mitglied des EZB-Vorstandes, in Hongkong: die Krise habe einige Mängel des Geldpolitik-Paradigmas aufgezeigt. […]

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120 Prozent Zins

Heute fand im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung zu Zins-Swap-Geschäften von Kommunen statt. Im Bericht zu dieser Veranstaltung wird die Erfahrung des Bürgermeisters von Pforzheim wiedergegeben: „Der Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim, Gert Hager, berichtete in der Anhörung, seine Stadt habe versucht, die angesichts eines Schuldenstandes von 128 Millionen Euro erhebliche Zinsbelastung durch den Einsatz […]

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