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Category Archive for 'Neoliberalismus'

In der linken wachstumskritischen Debatte der Bundesrepublik können drei Positionen als Konsens ausgemacht werden: (1) bei den gegebenen Gesellschafts-, Produktions- und Konsumtionsstrukturen geht ein wachsendes Bruttoinlandsprodukt mit zunehmenden sozialen, ökologischen und globalen Problemen einher; (2) um diese Probleme nachhaltig und gerecht, solidarisch wie demokratisch lösen zu können, ist eine tiefgreifende sozialökologische Transformation vonnöten; (3) deren […]

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Das 4. EU-ExpertInnen-Gespräch Ende Oktober 2014 wird sich auch und insbesondere bzw. erneut mit der deutschen Dominanz – „Dominanz“ im Unterschied zu „Hegemonie“ – in der EU befassen. Der Workshop-Blog enthält dazu bereits einen Beitrag. Ein zweiter Post wird u. a. an die Debatte zur „Unionsmethode versus Gemeinschaftsmethode“ erinnern, die wir beim 1. EU-ExpertInnen-Gespräch im Jahre […]

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JustIn Monday rezenisert in der laufenden Ausgabe von konkret den Band Roland Atzmüller, Ulrich Brand u.a. (Hg.): Fit für die Krise? Perspektiven der Regulationstheorie. Westfälisches Dampfboot, Münster 2013, 399 Seiten, 36,90 Euro (Inhaltsverzeichnis als PDF) Monday schreibt: „Marxistische Theorie hat es an deutschen Universitäten schwer. Nach einem Boom in den 70er Jahren, während dem Lehrstühle […]

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Piketty

Das Buch von Thomas Piketty “CAPITAL in the Twenty-First Century” (Harvard University Press) hat in den letzten Wochen ungewöhnliche mediale Aufregung hervorgerufen. Sie hängt mit einer glänzend orchestrierten Präsentationsreise in den USA zusammen, die Nobelpreisträger wie Krugman und Stieglitz, akademische und politische Institutionen aus der US-Elitenwelt und eine Kampagne der New York Times mit sich […]

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Im Economist fordert ein Autor, dass Obama endlich führen, nicht so sehr kooperieren solle. In der deutschen Politik findet das seine Entsprechung in einem Beitrag von Harald Martenstein im Tagesspiegel, in dem er LINKEN Neigungen zu Putin vorwirft. Die Autoren bewegen sich mehr oder weniger bewußt in einem alten Gut-Böse-Schema, das von eigenen Großmachtambitionen getrieben […]

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[rezensiert von Rahel Wusterack] Die Möglichkeit einer wertfreien Wissenschaft wird in weiten Teilen der Sozialwissenschaften aus guten Gründen bezweifelt. Die Mainstream-Ökonomie allerdings ziert sich meist, ihre normativen Grundlagen kritisch zu reflektieren und versteht sich als rein objektive und rationale Wissenschaft. Anders die feministische Ökonomie: Mit explizit normativem Anspruch macht sie sich daran, die von traditionellen […]

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Es ist je nach Standpunkt befremdlich oder bewundernswert, in welchem Maße das Thema der Kommunalfinanzen aus der öffentlichen Diskussion herausgehalten wird. Die Beruhigung, die von der These: „Die Steuereinnahmen der Kommunen sprudeln in Folge der guten Konjunktur“ verdeckt völlig die Frage, ob die Einnahmen die eigentlich erforderlichen Aufwendungen decken können. In den letzten Wochen finden […]

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Während die Politik noch behauptet, ländliche Regionen nicht aufzugeben, sieht die Realität in dünn besiedelten Räumen längst anders aus. Die schrumpfende Bevölkerung und andere Faktoren verunmöglichen es, eine flächendeckende Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse herzustellen. Der chronisch unterfinanzierte Staat kann auch nicht mehr mit Subventionen ausgleichend wirken. Das Schrumpfen erfordert nicht nur in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern Erneuerung […]

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Vor nunmehr etwa neun Jahren wandte sich Attac an verschiedene Organisationen und Behörden, darunter auch die parteinahen Stiftungen. Es ging darum, einen Kurs zur „ökonomischen Alphabetisierung“ ins Leben zu rufen. Das Echo war verhalten. Schließlich entstand eine Gruppe, in der die Bewegungsakademie Verden, Attac selbst und die Rosa-Luxemburg-Stiftung vertreten waren. Gemeinsam begleiteten wir den Weg […]

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Stephan Lessenich, Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena rezensiert auf HSozuKult das Buch Pierre Rosanvallon: Die Gesellschaft der Gleichen. Hamburger Edition, HIS Verlag, Hamburg 2013, ISBN: 978-3-86854-257-8; 384 S., 33 EUR Lessenich schreibt, das Buch von Rosanvallon sei für „für deutsche Leser/innen ein Gewinn“. Er zitiert den französischen Historiker trotz einiger Kritik an seinem Werk schlußendlich […]

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Berthold Vogel, Hamburger Institut für Sozialforschung / Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen, rezensiert für H-Soz-u-Kult das neue, mittlerweile in der 4. Auflage vorliegende Buch des rechtssozialdemokratischen Geschichtstitanen Hans-Ulrich Wehler. Vogel konstatiert, dass Wehler „eine drastische Um- und Neuverteilung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse“, ja sogar eine „Zuspitzung sozialer Ungleichheit“ beschreibe. In Deutschland gebe es eine „Dominanz des Matthäusprinzips […]

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In den 60ern las ich immer häufiger Texte von ihm und hatte damals und in der Folgezeit einige Male das Vergnügen, seine Vorträge an westdeutschen Universitäten zu hören. Damals waren Dieter Kleins Themen die Umbauten des Kapitalismus und seiner Politik. Immer wieder ging es um die politische Ökonomie der Rüstung und die Frage, wie eine […]

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Wollen heute nicht alle kreativ sein, sich selbst verwirklichen? Müssen wir heute nicht vielmehr alle kreativ sein, müssen individuell sein? Oder beides zugleich? Und was sind die Folgen dieser Entwicklung? Der Kulturwissenschaftler Andreas Reckwitz schreibt in den Kulturpolitischen Mitteilungen Nr. 141, über „Die Erfindung der Kreativität“. Der widersprüchliche Doppelcharakter der Kreativität als Wunsch und soziale […]

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In Hamburg findet derzeit die Internationale Bauaustellung statt. Die bekannte Stadtsoziologin Saskia Sassen sitzt im Kuratorium dieser IBA und hat am 25. Mai in der tageszeitung ein Interview dazu gegeben. Daraufhin hat jetzt der Arbeitskreis Umstrukturierung Wilhelmsburg einen offenen Brief an Sassen geschriebe, der die Rolle der IBA bei Gentrifzierungsprozessen untersucht. Weiter geht es hier […]

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Mittlerweile mehrere Jahre ist die aktuelle Finanz- und  Wirtschaftskrise nun alt, und gerade Europa ist mit seiner Austeritäts- und Kürzungspolitik längst zu ihrem Zentrum geworden. Der Sammelband „Nation – Ausgrenzung – Krise“ untersucht Formen und Auswirkungen ausgrenzenden und nationalistischen Denkens im Kontext der Krise. Ausgrenzendes Denken und nationalistisches Denken stehen in einem engen wechselseitigen Zusammenhang […]

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