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Category Archive for 'Gender'

Rezension der kleinen Festschrift für Gabriele Winker zum 60. Geburtstag Wer Gabriele Winker einmal persönlich erlebt hat, und sei es nur bei einem Vortrag, wird kaum glauben, dass sie Anfang November ihren 60. Geburtstag feiern konnte. Winker ist seit 2003 Professorin für Arbeitswissenschaft und Gender Studies an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und leitet u.a. dort […]

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Am vergangenen Wochenende fand in Stockholm die Konferenz Marx2016 statt. Zu den Mitveranstaltern gehörte auch das Zentrum für marxistische Studien Stockholm (CMS), ein langjähriger Partner der RLS im Netzwerk transform. Die Veranstaltung bot einen umfangreichen Überblick über die Diskussionen, in denen die Marxrezeption eine mehr oder weniger große Rolle spielt. Wie oft bei derartigen Treffen […]

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Die Kunst und das historische Bild des Künstlers (und das der Bohème), das von Originalität, Genialität und Unabhängigkeit geprägt ist, dient heute als Vorbild für die postmodernen Angestellten und Freelancer, zumindest jene der Wissenschaft und der Kreativwirtschaft, wenn nicht darüber hinaus. Diese Arbeitenden sind kreativ, belastbar, sie sind flexibel und denken und agieren eigenverantwortlich. In […]

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Pflege und Gesundheitsversorgung sind vom neoliberalen Umbau des Sozialstaates massiv betroffen. Wer es sich nicht leisten kann, ist von einer bedarfsgerechten Versorgung zunehmend ausgeschlossen. Beschäftigte wiederum leiden unter Stress, niedrigen Löhnen und prekären Arbeitsverhältnissen. Auch für die, die Angehörige oder FreundInnen pflegen, steigt der Druck. Wir brauchen einen grundlegenden Perspektivwechsel, eine UmCARE! Auf der Konferenz […]

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Wir möchten hier auf die Frankfurter Erklärung für eine kritisch-emanzipatorische Politische Bildung hinweisen, die im Rahmen des Forums Kritische Politische Bildung von einigen Gesellschaftswissenschaftler*innen und Akteur*innen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung erarbeitet wurde. Die Erklärung ist online an der Hochschule Darmstadt mit einer Möglichkeit zur direkten Unterzeichnung und für Kommentare veröffentlicht. www.sozarb.h-da.de/politische-jugendbildung/frankfurter-erklaerung/ Die verfasser*innen würden […]

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Von Brigitte Kratzwald Die Aktionskonferenz Care Revolution im März 2014 in Berlin stellte eine Art Wendepunkt in der Care-Diskussion dar: Die Argumentation bewegte sich aus der häufig anzutreffenden Defensiv- und Opferposition hin zu einem selbstbewussten Verständnis von Care als Grundlage für jede Form des Wirtschaftens und Ausgangspunkt für eine neue Gesellschaftsordnung. Diese Entwicklung zeichnet auch […]

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1918 schrieb „The Ladys Home Journal“, ein amerikanisches Frauenmagazin: „Die allgemein akzeptierte Regel ist Pink für den Jungen und Blau für das Mädchen. Das liegt daran, dass Pink stärker ist, während Blau feiner und eleganter ist“. Dieses Beispiel zeigt sehr gut, wie geschlechtliche Zuschreibungen (ebenso wie Körper- und Schönheitsnormen) sich im Laufe der Zeit verändern, […]

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Heinz-Jürgen Voß, ua. Vertrauensdozent der RLS, hat auf seinem Blog einen Aufruf publiziert, mit dem er anregen will, eine – strategische – Debatte in den Fachgesellschaften und in weiteren gesellschaftlichen Organisationen zu führen, die das Ziel hat angesichts massiver Schmähungen und wüsten Beleidigungen gegen kritische Wissenschaftler_innen eine solidarische Diskussionskultur zu bewahren und solidarisch zu erweitern. […]

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„Schließlich möchte ich nicht den Eindruck vermitteln, ich hätte meinen Frieden mit dieser Politik geschlossen.“ Anfang Juli 2014 sollte Florence Hervé, Mit-Gründerin und Redakteurin der Zeitschrift Wir Frauen, für ihre ehrenamtliche Arbeit in Sachen Frauenpolitik und internationaler Zusammenarbeit mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande gewürdigt werden. Sie verweigerte die Annahme – wir dokumentieren ihren Brief an […]

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[rezensiert von Rahel Wusterack] Die Möglichkeit einer wertfreien Wissenschaft wird in weiten Teilen der Sozialwissenschaften aus guten Gründen bezweifelt. Die Mainstream-Ökonomie allerdings ziert sich meist, ihre normativen Grundlagen kritisch zu reflektieren und versteht sich als rein objektive und rationale Wissenschaft. Anders die feministische Ökonomie: Mit explizit normativem Anspruch macht sie sich daran, die von traditionellen […]

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Das Buch “Schneewittchen rechnet ab. Feministische Ökonomie für anderes Leben, Arbeiten und Produzieren”, welches die Diskussionen im Rahmen der gleich­namigen Tagung vor ziemlich genau einem Jahr in Berlin in einem Buch versammelt, ist nun erschienen. Auf der Tagung befassten sich über 100 Teilnehmer_innen mit den Fragen: Was kann (queer-)feministische Ökonomie leisten? Wo stößt sie an […]

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Das von der Libreria delle Donne di Milano verfasste Buch Wie weibliche Freiheit entsteht (Berlin 2001, zuerst 1988) gilt als das Manifest des italienischen Differenzfeminismus. Macht und Politik sind nicht dasselbe ist nun die vierte größere Buchpublikation der italienischen Philosophinnengruppe diotima aus Verona, die auch in dieser theoretischen Tradition steht. 1999 erschienen die beiden Bände […]

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Die Schweizer Zeitschrift „Widerspruch. Beiträge zu sozialistischer Politik“ erscheint ab Januar 2013 nach einer Neuorganisation der Redaktion im Rotpunktverlag. Widerspruch 62, „Care, Krise und Geschlecht“, widmet sich der versorgenden, betreuenden, pflegerischen Arbeit im Kontext der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise. Sie wurde soeben ausgeliefert! Etwas mehr Informationen hier.

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Pünktlich zu seinem 20-jährigen Jubiläum veröffentlicht das interdisziplinäre (feministische) Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften (Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen…) mit Unterstützung der RLS (s)ein neues Buch: „Wege vorsorgenden Wirtschaftens“. Mehr hier beim Verlag oder hier als PDF.

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Warum nachhaltiges, geschlechter_gerechtes Wirtschaften eine andere Gestaltung der Finanzmärkte braucht beleuchtet das dritte Hintergrundpapier zu Green Economy gender_gerecht. Gülay Çağlar, Daniela Gottschlich, Friederike Habermann kritisieren darin, dass in den Konzepten zur Green Economy die Krisen des neo-liberalen Finanzmarktkapitalismus und ihre Auswirkungen auf die unmittelbaren Lebenszusammenhänge kaum in den Blick genommen werden. Diese Blindheit ist jedoch […]

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