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Zu Münzenberg

logo1Der Internationale Willi-Münzenberg-Kongress, der vom 17. bis 20. September dieses Jahres in Berlin veranstaltet wurde, trug das Motto: „Globale Räume für radikale Solidarität“. Insofern sollte der Bogen geschlagen werden von den globalen Verhältnissen, gegen die die Linke seit über 150 Jahren ankämpft, über die konkreten Solidaritätsaktionen in der Zwischenkriegszeit, die vor allem mit dem Namen und der Person Willi Münzenberg (1889-1940) verbunden waren, bis zu seinem Schicksal und den Umständen seines Todes beziehungsweise seiner Ermordung. Das ist weitgehend gelungen, auch wenn die einzelnen Facetten oft eher nebeneinander standen, als integriert verbunden zu sein. Aber vielleicht war dies auch von Vorteil, weil die unterschiedlichen Aspekte des Lebens und Wirkens von Münzenberg einerseits und der Analyse der Weltumstände und der Frage nach der Solidarität in der Welt andererseits durchaus eigenständig erörtert werden konnten. So bot die Konferenz auch Platz für den Vortrag des russischen Historikers Alexander Shubin über die „Position von Zimmerwald in der russischen Revolution“ von 1917.

Unter dem Titel „Zu Münzenberg“ habe ich in den vergangenen Wochen vier kleinere Texte zum Themenkomplex beigesteuert. Sie lassen sich in der „Zweiwochenschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft. Das Blättchen“ nachlesen: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4

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