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„Wünschen (ist) eine wunderbare Sache, denn es bringt den Menschen dazu, das, was gegeben ist, zu überschreiten. Das Wünschen ist eine treibende Kraft, um die Realität zu verändern. Wer aber zermürbt wird, hat keine Kraft zum Wünschen; er wird eher dazu neigen, die Realität so zu akzeptieren, wie sie ist.“ So lautet eine der Kernpassagen des längeren Interviews, das Pit Wuhrer und Wolfgang Storz für die WoZ mit dem bekannten, 1940 geborenen (Ethno-)Psychoanalytiker Mario Erdheim in Zürich geführt haben. Erdheim begrüßt die „Wunschexplosion“ der Gegenwart, wenn sie sich denn auch auf die Arbeitswelt beziehen würde. Eine andere, interessante Passage lautet: „Es ist dem Menschen zumutbar, sich mit der Realität auseinanderzusetzen – auch wenn sie angsterregend ist“.

Das ganze Interview ist hier auf der website der Schweizer „WochenZeitung“ online. Dort ist dann auch die Couch zu sehen….

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