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925-0JustIn Monday rezenisert in der laufenden Ausgabe von konkret den Band

Roland Atzmüller, Ulrich Brand u.a. (Hg.): Fit für die Krise? Perspektiven der Regulationstheorie. Westfälisches Dampfboot, Münster 2013, 399 Seiten, 36,90 Euro (Inhaltsverzeichnis als PDF)

Monday schreibt: “Marxistische Theorie hat es an deutschen Universitäten schwer. Nach einem Boom in den 70er Jahren, während dem Lehrstühle ergattert werden konnten mit dem Versuch, die eine oder andere Strömung des westlichen Marxismus mit den damaligen akademischen Moden zu vermitteln, herrscht schon lange bloße Ignoranz seitens der offiziellen Lehre. Die damaligen Karrieren haben sich, analog zur Geschichte der Apo, in Anpassung und Emeritierung verlaufen. Zu den beliebteren unter den übriggeblieben Strömungen gehört die Regulationstheorie.

Ihre Attraktivität resultierte immer aus der Beschäftigung mit der Frage, wie die historischen Formveränderungen der kapitalistischen Produktionsweise theoretisch zu begreifen sind. Ihre zentralen Begriffe sind »Akkumulationsregime« und »Regulationsweise«. Zwar gehe es letzten Endes immer um die Akkumulation von Kapital, aber in jeder Epoche des Kapitalismus entwickelten die verschiedenen Sphären der Gesellschaft epochenspezifische Eigenschaften. Der Weg von Epoche zu Epoche wird dabei nicht als logischer und damit theoretisch bestimmbarer Übergang begriffen, sondern als Bruch, der durch eine Krise hervorgerufen wird.”

Der komplette Text der Rezension ist online und hier nachzulesen.

[UPDATE] hier gibt es auch noch eine ausführlichere Fassung dieser Rezension, in der auch die heutige, in dem Buch vertretene Position mit der in “Das neue Gesicht des Kapitalismus” verglichen wird.

 

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