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arton9871-6a116Vieles, was seit dem Ausbruch von Schuldenkrisen in der EU im Jahre 2010 neu zu sein scheint, ist in Wirklichkeit neu. Es gibt eine Reihe von Beiträgen, die deutlich machen, dass in der EU von den Schuldenkrisen in Entwicklungsländern und vom Umgang mit ihnen gelernt werden kann (z. B. hier). Die Analysen fokussieren auf die Machtverhältnisse zwischen dem Schuldner und dem Gläubiger und zeigen, wie Gläubiger Schuldner verändern, wie sie Gesellschaften mit ihrer Wirtschaftssphäre “transformieren” können. In der EU werden Schulden genutzt, um soziale und demokratische Standards abzusenken, Repression zu erhöhen und die EU weiter neoliberal umzubauen (siehe dazu unseren Blog). Auch jene, die sich gegen die herrschende Politik in der EU wehren, können von emanzipativ-solidarischen Akteuren in den Entwicklungsländern lernen, gemeinsame Praxen schaffen und vervollkommnen. Ein besonders wichtiges Beispiel dafür ist das Schuldenaudit, zu dem Patrice Hannig als Praktikant am IfG gearbeitet hat. Hier sein Aufsatz.

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