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blackbox-studieWie analysieren und kommentieren einflussreiche Printmedien in Deutschland das Thema Armut und Reichtum? Wie wird dadurch die öffentliche Aufmerksamkeit strukturiert? Antworten auf diese Fragen gibt die Studie der Stiftung mit dem Titel „Portionierte Armut, Blackbox Reichtum. Die Angst des Journalismus vor der sozialen Kluft“ von Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz, die Ende April bei einer Tagung in Berlin vorgestellt wurde. Armut und Reichtum können als siamesische Zwillinge wahrgenommen werden, zumal öffentliche Armut und privater Reichtum. Sie können als gesellschaftliche Problemlagen verarbeitet werden, mit denen sich Politik zwecks Herstellung eines sozialen Ausgleichs zum Erhalt der Reproduktion der gesamten Gesellschaft zu befassen hat. Sie lassen sich einordnen als Ausläufer einer ungleichen Verfügung über materielle und geistige Produktions- und Reproduktionsmittel. Sie können aber auch als Resultat individuellen Verhaltens, von Leistung und Versagen, von Erfolg und Misserfolg oder Glück und Pech behandelt werden. Je nachdem, welche Sicht sich journalistisch und politisch durchsetzt, sind die Rückwirkungen auf Arme und Reiche unterschiedlich. Weiterlesen im PDF

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