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Übergangsforschung

Zwei Aufsätze des Geographen David Harvey sind jetzt in deutscher Sprache bei VSA als Büchlein mit dem Titel „Kapitalismuskritik“ zu haben. Neben der Offenlegung der „urbanen Wurzeln der Finanzkrise“ geht es Harvey darum, „den antikapitalistischen Übergang [zu] organisieren“, Transformationsforschung at its core:

Die Kommunisten sind [nach der Definition von Marx und Engels im Kommunistischen Manifest] all diejenigen, die unablässig daran arbeiten, eine andere Zukunft herbeizuführen, als sie der Kapitalismus bereithält. Das ist eine interessante Definition. Der traditionelle institutionalisierte Kommunismus ist so gut wie tot und begraben, aber nach dieser Definition befinden sich unter uns faktisch Millionen von aktiven Kommunisten, die im Sinne ihrer Auffassungen handeln wollen und bereit sind, den antikapitalistischen Imperativ auf kreative Weise umzusetzen. Wenn die Bewegung für eine alternative Globalisierung Ende der 1990er Jahre erklärte, ›Eine andere Welt ist möglich‹, können wir dann nicht auch sagen, ›Ein anderer Kommunismus ist möglich‹? Wenn wir unter den heutigen Bedingungen der kapitalistischen Entwicklung zu einer grundlegenden Veränderung kommen wollen, dann werden wir etwas in der Art brauchen.“

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