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Die Frankfurter Rundschau, einst eine der großen vier im deutschen Zeitungsmarkt, ist pleite.

Fragt man Journalisten, warum das so ist, lauten die Argumente meist: Blattlinien werden heute nicht mehr gebraucht. Die Bevormundung der Leserschaft ist out. Die Bestätigung der eigenen politischen Meinung reicht als Leseinhalt nicht aus. Das mag richtig sein. Aber sonderbarerweise wirft man dies der liberal-konservativen Presse, die in Nachrichtenauswahl und Kommentierung genau diese Vorwürfe bestätigt, nicht vor. Solche Zeitungen gelten weiter als unabhängig, objektiv und pluralistisch.

Weiterlesen in „Arm und nicht mal sexy: Warum gerade linke Zeitungen so große Probleme haben“. Wer das gelesen hat, darf weiterklicken zu Georg Seeßlens Anmerkungen zum Verschwinden der bürgerlichen Zeitung im Allgemeinen und dann zur abschließenden Titanic-Prognose zum weiteren Verlauf des Zeitungssterbens.

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