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Seit der Unterzeichnung des Schengen-Abkommens im Jahr 1985 hat sich das europäische Grenzregime dramatisch verändert. Doch während kritische WissenschaftlerInnen und AktivistInnen seit vielen Jahren auf die zunehmende Verschärfung von Grenzkontrollen an den europäischen Außengrenzen hinweisen – ein Prozess, der oft unter dem Begriff „Festung Europa“ behandelt wird –, wird den neuen Grenzen innerhalb Europas weit weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Mit seinem Text „Bürgerschaft und Grenzpolitik in den Städten Europas. Perspektiven auf die Stadt als Grenzraum“, PERIPHERIE Nr. 126/127, 32. Jg. 2012, Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster, S. 350-362, richtet Henrik Lebuhn den Blick auf die binneneuropäische Dimension des europäischen Grenzregimes und argumentiert, dass die urbanen Zentren eine zentrale Rolle dabei spielen, Europas Grenzen eine neue Allgegenwärtigkeit zu verleihen. Städte seien zu Orten geworden, an denen wichtige Prozesse der Rekategorisierung und Reskalierung von Räumen und Grenzen sowie der Expansion und Erweiterung von Kontrollstrategien stattfinden. Weiterlesen im PDF

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