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Finanz- und Schuldenkrise, Klima­Krise, Krise der Energieversorgung und Hunger – all dies zeigt: Das Marktsystem ermöglicht keine zukunftsfähige Lebensweise. Krisenlösungen müssen einer anderen Logik folgen als der von Konkurrenz, Profit und Wachstum. Die weltweit bereits praktizierten neuen Wirtschafts- und Lebensweisen zeigen, dass es anders geht: Commons und Solidarische Ökonomie sind zwei der Kernbegriffe für diese Nischen abseits von Markt und Staat.
Dieses INTRO-Buch ist einerseits eine Momentaufnahme der sich rasch entwickelnden theoretischen Diskussion um gesellschaftliche Alternativen, es werden aber auch die grundlegenden historischen und begrifflichen Eckpunkte der Debatte um ein nicht-profitorientiertes Wirtschaften nachgezeichnet (Quelle:  Mandelbaum-Verlag)

EXNER, Andreas/KRATZWALD, Brigitte: Solidarische Ökonomie & Commons
Intro (140 Seiten, 9,90 EUR, ISBN: 978385476-607-0, Erscheinungstermin Anfang Mai 2012)

Brigitte Kratzwald, die auch für www.commons.at verantworlich zeichnet, schreibt auf Nachfrage “bei dem Buch ging es uns darum, den marxistischen commons-Diskurs auf deutsch zugänglich zu machen, Entsprechende Literatur gab es bisher nur auf englisch. wir behandeln commons als zentralen Aspekt sozialer Kämpfe, von der Feudalzeit bis heute. Es ging uns darum, die Ambivalenz aufzuzeigen: einerseits sind commons ein Raum der Autonomie, daher immer eine Bedrohung für die Herrschenden, andererseits braucht das Kapital die commons, weil sie es mit Ressourcen versorgen, vor allem in Krisenzeiten. commons bewegen sich also immer im Spannungsfeld von Widerstand und Ko-optierung. commons als nicht-kapitalistische Produktionsweise, die aber immer eng ans herrschende System gebunden ist – das ist der rote Faden, der sich durchs Buch zieht.”

Man und frau darf also gespannt sein.

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