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Mit Implex zur Sonne

… aber die Diktatur des Kapitals zu brechen, das scheint möglich.“ (Bauerfeind, 3sat, 5.2.2012)

Lange habe ich warten müssen, jetzt ist es endlich draußen und schon mehrfach verrissen, wie der Perlentaucher weiß. Das verheißt Gutes. Ebenso der Klappentext, auch wenn er Fortschritt sagt statt Transformation. Aber vielleicht ist das ja gar nicht so schlimm:

Dieses Buch behauptet, dass jede Zeit, jede Handlung, jeder Gedanke tatsächlich mehr Möglichkeiten der Selbstverbesserung enthält, als man auf den ersten Blick sieht. Den inneren Zusammenhang dieser verborgenen Freiheitsgrade nennt das Buch „Implex“. Das Wort bezeichnet ein Modell, mit dem man erklären kann, wie Fortschritt in den Mühen tatsächlicher Menschen verwirklicht wird. Es macht verständlich, warum nur Epochen, die sich bestimmte Irrtümer erlauben, auch bestimmte Wahrheiten finden können, und es zeigt, dass die Aufklärung der Gegenwart Werkzeuge der Emanzipation vererbt hat, von denen sie selbst gar nichts wusste.

Ich habs schon am Bett liegen: Dietmar Dath, Barbara Kirchner: Der Implex. Sozialer Fortschritt: Geschichte und Idee, Suhrkamp (Berlin) 2012, 880 Seiten, 29,95 EUR

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